Ein Singspiel von Angelika Messner, 
frei nach Heinrich Berté

Mit Musik von Franz Schubert, 
bearbeitet von Ola Rudner

UA: 4.Oktober 2020 am Musiktheater Linz

Aufführungsrechte: Musikverlag Doblinger

Wien im Biedermeier. Franz Schubert lebt mit seinem Texter Franz von Schober in einer kleinen Mietwohnung im „Dreimäderlhaus“. Der wohlhabende Besitzer möchte seine drei freiheitsliebenden Töchter gerne unter die Haube bringen. Der feinfühlige Schubert und Dandy Schober wären Wunschkandidaten. Schubert, der dem Freund mehr als nur freundschaftlich verbunden ist, soll als Heiratskandidat seine finanzielle Misere und sein gesellschaftlich skandalöses Leben mit einem Schlag loswerden. Nur mit Mühe entkommen die Freunde einer handfesten Intrige und der Eheschließung. Auf der Strecke bleibt allerdings die für Schober komponierte Symphonie, die von da an unvollendet bleiben wird …  Schuberts unsterbliche Musik, feinsinniger Humor, verborgene Homosexualität, aufkeimender Feminismus – und die Unvollendete – sind die Zutaten von Angelika Messners offizieller Neufassung eines der erfolgreichsten Kult-Singspiele aller Zeiten. „Das Dreimäderlhaus“ wurde erwachsen!

„ … amüsantes Singspiel mit berührendem Hintergrund“ (Kronen Zeitung)

„Freilich hat die Autorin der neuen ´Mäderl`, Angelika Messner, neben ihrer dramaturgischen Erfahrung auch eine solide musikalische Ausbildung, und das wirkt sich im textlichen Umgang mit der großartigen, zukunftsweisenden Musik Schuberts positiv aus. […] Die Absicht, dieser Überarbeitung lag zwar darin, eine mögliche oder wahrscheinliche Homosexualität Schuberts zu thematisieren, daraus aber ein Spiel und nicht ein krampfiges politisches Statement zu formen. Dies ist gelungen!“ (Online Merker)

„Das Dreimäderlhaus ist mit allen Wassern gewaschen und singt und spielt sich in die Herzen.“ (OÖ Nachrichten)

Fotos © Petra Moser